Internetzugang ohne Festnetz 2019 – alle Tarife und Anbieter im Test

Der Internetzugang ohne Festnetz wird im Bereich DSL als entbündeltes DSL bezeichnet. Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland bietet Internetzugang ohne Festnetz an. Vodafone führt spezielle Tarife unter GigaCube, die den Internetzugang ohne Festnetz präsentieren. Der GigaCube ist ein Router, der mithilfe einer Steckdose überall und jederzeit einsetzbar ist. Bezahlt werden nur die tatsächlich angefallenen Leistungen. Die Variante nur DSL ohne Festnetz ist nicht in der gesamten Bundesrepublik möglich. Drei Versionen mit 24 Monaten Laufzeit werden von Vodafone präsentiert:

Vodafone
Giga Cube Flex
Vodafone
Giga Cube
Vodafone
Giga Cube Max
50 GB50 GB100 und nochmals zusätzlich 100 GB
Router zum einmaligen Preis von 49,90 EuroRouter kostet lediglich 1 EuroRouter 1 Euro
34 Euro monatliche Gebühr. Bezahlt wird darüber hinaus nur die tatsächlich genutzte Leistung.34 Euro Gebühr44 Euro Gebühr

Unitymedia präsentiert zwei spezielle Tarife, die Internetzugang ohne Festnetz beinhalten, verfügbar in NRW, Hessen und Baden-Württemberg:

TarifGeschwindigkeitPreis Monatlich
Unitymedia Logo
Internet START 10
10 Mbit19,99 Euro
Unitymedia Logo
Internet COMFORT 60
60 Mbit24,99 Euro

Provider, die Internetzugang ohne Festnetz präsentieren

Nicht jeder Verbraucher ist davon überzeugt, unbedingt das Festnetz zu buchen, wenn es gar nicht genutzt wird. Spezielle diesbezügliche Tarife sind durchaus im Internet zu finden:

AnbieterGeschwindigkeitLaufzeitMonatliche Gebühr
Congstar
Congstar
30 GB Highspeed24 Monate20 Euro
Congstar
Congstar
50 GB Highspeed24 Monate30 Euro
Congstar
Congstar
100 GB24 Monate40 Euro
Unitymedia Logo
Unitymedia
60 MBit/s24 Monte24,99 Euro
Vodafone
Vodafone GigaCube
50 GB24 Monate34,99 Euro
Vodafone
Vodafone
200 GB24 Monate54,99 Euro

Tele Columbus bietet Internetzugang ohne Festnetz an. Der spezielle Tarif 2er Kombi 16 beinhaltet eine Laufzeit von 24 Monaten. Die Verbindung beträgt 16 Megabit pro Sekunden. Die monatliche Gebühr wird mit 17,49 Euro kalkuliert. Das Internet via Kabel benötigt keinen festen Telefonanschluss. Der Surfstick oder die Datenkarte ermöglichen schnelles Internet, welches nichts mit einem Festnetz zu tun hat → Internet über Stick. Der Surfstick oder die Datenkarte können sogar im Discounter gekauft werden. Der Anschaffungspreis beträgt bis zu 40 Euro. Der Verbraucher kann eine Flatrate buchen oder sein genutztes Datenvolumen nach tatsächlichem Verbrauch abrechnen lassen.

Wichtige Kriterien in der Variante Internetzugang ohne Festnetz

Internetzugang ohne FestnetzEs kommt auf das Preis-Leistungs-Verhältnis an, das ist klar, aber nicht nur. Einige Eckpunkte sind brisant und sollten überprüft werden:

  • Die Vertragslaufzeit ist maßgebend, 24 Monate, wobei einige Provider durchaus 12 Monate akzeptieren, sind die gängigen Laufzeiten. → Internet ohne Vertragslaufzeit
  • Gibt es zusätzliche Optionen, wie beispielsweise Virenschutz-Software,
  • wie sehen die Kündigungsfristen aus,
  • Kundenbewertungen sollten vor Abschluss des Vertrages angesehen werden, manche Information ist interessant für den potenziellen Kunden.

Die meisten Gespräche werden im Mobilfunknetz getätigt, sodass das herkömmliche Festtelefon langsam immer seltener wird. Viele Komplettpakete beinhalten das Festtelefon, die Kunden buchen es der Einfachheit halber mit, weil die Kosten nicht allzu sehr ins Gewicht fallen bei einem Komplettpaket. Fast alle Kabelnetz-Anbieter präsentieren Internetzugang ohne Festnetz. Die VoIP-Variante setzt sich langsam durch, sodass der Internetzugang ohne Festnetz attraktiv wird. Der Tarif der Telekom Magenta Zuhause Surf ist ein reiner Internetzugang ohne Festnetz; allerdings ist die Nutzung des Mobilfunknetzes Voraussetzung. Der Tarif ist nur für junge Leute unter 27 Jahren vorgesehen und buchbar.

Drei verschiedene Versionen Internetzugang ohne Festnetz

Internetzugang ohne Festnetz-vergleich

  • Der Internetzugang ohne Festnetz via Kabel.
  • Die Buchung eines Komplettpaketes ist eine Alternative, allerdings ohne das Festnetz zu nutzen, sondern es sozusagen zu ignorieren.
  • DSL-Verträge, die seinerzeit als Internetzugang ohne Festnetz gebucht wurden und heutzutage eigentlich als Altverträge gelten.
  • Regionale Anbieter sind flexibel und präsentieren häufig reine Internetverträge.

Angebote ohne Festnetzanschluss

Einige Provider bieten explizit Internetzugang ohne Festnetz an. Die Gebühren weichen jedoch wesentlich voneinander ab:

AnbieterLeistungKalkulationEffektive Monatsgebühr
eazy Logo
Eazy
20 MBit/s11,99 € monatlich, auf Wunsch zuzüglich Premium WLAN Router 2 €13,66 Euro
PYUR
Pyur
200 MBit/s 20 Euro
Unitymedia Logo
Unitymedia
60 MBit/s 25,41 Euro
orbitcom Logo
Orbitcom
10 MBit/s, Drosselung ab 5 GB, allerdings wird kein Limit berücksichtigt24,90 € monatlich, Fritz!Box WLAN 4050 einmalig 54 €35,35 Euro
getinternet Logo
Geinternet 10
30 MBit/s, Drosselung ab 10 GB34,80 € monatlich, WLAN-Router einmalig 149 €38,13 Euro
skyDSL
Sky_DSL
10 MBit/s12 Monate 39,80 €, danach 29,80 €40,17 Euro
Filago
Filiago
30 MBit/s39,90 € monatlich, AVM Fritz!Box 7490 179,95 €43,42 Euro

Warum wird kein Festnetz benötigt

Internetzugang ohne Festnetz TarifeWie aus der Tabelle ersichtlich, besteht ein wesentlicher Unterschied des günstigsten Anbieters von 13,66 Euro und des teuersten Anbieters mit 43,42 Euro. Die wohl jedem Verbraucher bekannte Allnet Flatrate, die im Bereich Mobilfunk angewendet wird, ermöglicht günstiges Telefonieren. Die Nutzer, die über eine Allnet Flatrate verfügen, benötigen in dem Sinne kein Festtelefon mehr. Genau genommen ist das Telefonieren via VoIP geradeso möglich, sodass schon eine große Anzahl von Verbrauchern bestrebt ist, Internetzugang ohne Festnetz zu buchen. Viele Konsumenten buchen günstige Kombipakete, ohne eine Telefonat-Flatrate zu beanspruchen und ignorieren ganz einfach den Festnetzanschluss. In Tarifen, die über viele Zusatzoptionen verfügen, sind die Telefonkosten so minimal, dass dieses Kriterium ignoriert werden kann. Die herkömmliche Telefondose wird jedoch für den Internetzugang genutzt. Die reinen Internet-Tarife werden unterschiedlich angeboten. Speziell zwei Internet Angebote sind ins Auge fallend, da diese den Internetzugang ohne Festnetz präsentieren, jedoch liegt der effektive Preis unter 21 Euro:

AnbieterLeistungKalkulationEffektiver Preis
Vodafone
Vodafone
50 MBit/s19,99 €, Aktionsvorteil 20 €, WLAN-Kabelrouter 2,99 € monatlich20,82 Euro
eazy Logo
Eazy
50 MBit/s 18,66 Euro

Einige Tipps, die für die Suche Internetzugang ohne Festnetz von Interesse sind:

  • Der Internetzugang ohne Festnetz kann nur durch die sogenannte Entbündelung realisiert werden,
  • die Anbieter bieten lediglich reine Surf-Flats an,
  • zu bedenken ist für den Verbraucher, dass DSL ohne Festnetz nicht an jedem Wohnort verfügbar ist,
  • lohnt sich das überhaupt, Internet ohne Telefon?
  • Komplettpakete sind häufig so günstig, dass das Festnetz gebucht, jedoch nicht genutzt wird,
  • Kabelbetreiber sind eher bereit, Internetzugang ohne Festnetz anzubieten.

Warum ist der Internetzugang ohne Festnetz nicht überall erhältlich?

Internetzugang ohne Festnetz findenDie Telekom wurde vor rund zehn Jahren dazu aufgefordert, ihr DSL-Versorgungsnetz zu entbündeln. Das bedeutet, dass anderen Providern unabhängiges DSL-Bistream von Telekom zur Verfügung gestellt wurde. Somit ist die Telekom in einigen ländlichen Gebieten eigentlich immer noch der Alleinanbieter. Der Internet-Anbieter muss, wenn er über kein eigenes Telefonnetz verfügt, wohl oder übel von der Telekom den DSL-Zugang sozusagen mieten. Dieser Umstand sorgt für erhöhte Kosten, sodass Verträge in diesem Bereich nicht so attraktiv sind. Beispielsweise Berlin kann Internetzugang ohne Festnetz bei folgenden Providern buchen:

  • O2,
  • Filiago,
  • Tele Columbus,
  • Kabel Deutschland,
  • 1&1.

Da diese Kategorie entweder gar nicht oder von einem Anbieter präsentiert wird, der wiederum von der Telekom abhängig ist und dadurch die Gebühr erhöht, haben die Verbraucher sehr schnell von dieser dereinst höchst optimalen Sparte DSL-Internetzugang ohne Festnetz Abstand genommen. Somit hat es sich sozusagen eingebürgert, dass die Verbraucher einfach das Festnetz mitbuchen, aber es sozusagen ignorieren; eine Festnetz-Flatrate ist für diese Konsumenten natürlich uninteressant. Das Festtelefon ist für manchen Surfer das eventuell lästige, jedoch billige, Anhängsel. Andere Nutzer wiederum lieben das Festnetz und wollen es keinesfalls missen; ein entsprechender Vertrag ist leichter zu finden, wie erläutert. Es sollte jedoch ein Vergleich durchgeführt werden. Internet ist für die meisten Verbraucher nicht mehr wegzudenken, wohl aber der herkömmliche Telefonapparat mit der Festnetz-Rufnummer. Die Allnet-Flat ist das Instrument, welches auch billiges Telefonieren in allen Bereichen erlaubt. Für diese Nutzer ist das Festnetz dann wirklich nur noch Deko, der Vertrag beinhaltet Internetzugang ohne Festnetz.

Einige Tarife ohne Telefon-Flatrate

An dieser Stelle sind einige Angebote erwähnenswert. Alle Tarife beinhalten die Drosselung, wovon abgeraten wird. Wenn die Drosselung aktiviert wird, ist zwar das Internet anwendbar, allerdings ist von Schnelligkeit keine Rede mehr. Es handelt sich um Tarife des Anbieters 1&1

TarifbezeichnungenGeschwindigkeitMonatliche Gebühren
1und1
Daten-Flat LTE M
50.000 kbit/s8,49 Euro
1und1
Daten-Flat M via UMTS
42.200 kbit/s9,99 Euro
1und1
LTE L
50.000 kbit/s12,49 Euro
1und1
Via UMTS
42.200 kbit/s14,99 Euro
1und1
LTE XL
255.000 kbit/s24,99 Euro
1und1
XL UMTS
42.200 kbit/s24,99 Euro

Falls Störfälle zu beklagen sind, ist das Internet betroffen, einschließlich des Telefons. Wenn der Anwender jedoch Internet und Telefon getrennt nutzt, ist der Telefonanschluss nicht unbedingt in Mitleidenschaft gezogen bei einem Störfall.

Fazit:

Internetzugang ohne FestnetzanschlussEs gibt Anbieter, die durchaus den Internetzugang ohne Festnetz ermöglichen. Der Verbraucher muss trotzdem überprüfen, ob diese Regelung an seinem Wohnort durchführbar ist. Für Kabel-Anbieter ist die Version problemloser, für den Internetzugang wird nicht unbedingt ein Festnetzanschluss benötigt. In einigen Fällen sind die Verträge günstiger als Komplett-Pakete. Es kommt auf den jeweiligen Betreiber und auf die individuellen Wünsche des einzelnen Kunden an. TV Kabel ist eine Alternative, denn an dieser Stelle werden Geschwindigkeit und Stabilität gewährleistet. Kabel ist fast überall verfügbar, auch in Gegenden, wo DSL nicht einsatzfähig ist. Wer allerdings Satellit nutzt, muss kein Festnetz buchen → Internet über Satellit. Das Problem ist, dass Satellit recht teuer ist und meist nur dort eingesetzt wird, wo keine anderen Möglichkeiten bestehen. Wenn kein Festnetz zum Einsatz kommen soll, ist die Sparte LTE eine Möglichkeit. An dieser Stelle ist der Mobilfunk präsent. Die Anbieter Congstar und Vodafone mit dem GigaCube sind hier die speziellen Provider. Beim reinen Internet-Anbieter ist die Geschwindigkeit ebenfalls zu berücksichtigen, wobei vor allem die Vielnutzer auf die Drosselung achten sollten. Es ist ärgerlich für den Anwender, wenn die Drosselung aktiviert wird und das Internet sich nur noch schleichend aktivieren lässt. Entweder sollte eine höhere Geschwindigkeit gebucht werden oder ein anderer Betreiber kommt in die engere Wahl. Die Vertragslaufzeiten sind gleichermaßen wichtig und zu beachten in Verbindung mit den Kündigungsfristen.

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